AMS Forschungsgespräch

5. Februar 2026

Über New Work, Arbeitskräftepotenzial und Höherqualifizierung

Am 5. Februar 2026 lud das Arbeitsmarktservice Tirol zum AMS-Forschungsgespräch in die Landesgeschäftsstelle Innsbruck. Rund 40 Teilnehmer:innen aus Arbeitsmarktpolitik, Praxis und Forschung nutzten die Gelegenheit zum intensiven fachlichen Austausch über aktuelle arbeitsmarktpolitische Fragestellungen.


Im Zentrum der Veranstaltung standen New-Work-Ansätze im AMS Tirol sowie neue Forschungsergebnisse zu Erweiterungspotenzialen am Arbeitsmarkt. Julia Bock-Schappelwein (WIFO) und Andrea Egger (EVACON) eröffneten den Vormittag mit Einblicken in veränderte Arbeitsformen und deren Bedeutung für Organisation, Beratung und Service im AMS.


Anschließend präsentierte Andreas Niederl (Joanneum Research) zentrale Ergebnisse zu Hindernissen, Motiven und Erwartungen erwerbsferner Personen sowie zu Motivation und Hürden bei formaler Höherqualifizierung von Personen mit niedriger Qualifikation. Die Beiträge machten deutlich, wie komplex die Wechselwirkungen zwischen individuellen Lebenslagen, Qualifizierungsangeboten und strukturellen Rahmenbedingungen sind.


Die lebhaften Diskussionen unterstrichen den hohen Bedarf an evidenzbasierter Arbeitsmarktpolitik und an einer engen Verzahnung von Forschung, Verwaltung und Praxis. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Philipp Seirer-Baumgartner (AMS Tirol), der zum Abschluss die Bedeutung solcher Dialogformate für die Weiterentwicklung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen betonte.


Ein herzlicher Dank gilt dem AMS Tirol sowie allen Vortragenden und Teilnehmenden für den offenen Austausch und die spannenden Impulse!