Josefitreffen 2026
Austausch, der bewegt – gemeinsam gegen Armut in Tirol
Das diesjährige Josefitreffen der Arbeiterkammer Tirol stand ganz im Zeichen eines hochaktuellen Themas: "Zukunft ohne Armut – Tirol handelt"
Einmal im Jahr bringt der Josefikreis Vertreter:innen aus sozialen Einrichtungen, Wissenschaft und Politik zusammen. Ziel ist es, aktuelle Herausforderungen sichtbar zu machen, Lücken im sozialen Netz zu benennen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Gerade in Zeiten wachsender sozialer Unsicherheiten ist dieser Austausch wichtiger denn je.
Dialog auf Augenhöhe – Praxis trifft Politik
Was das Josefitreffen besonders auszeichnet, ist der direkte Dialog zwischen Praxis und Politik. Sozialorganisationen berichten aus ihrem Arbeitsalltag, benennen konkrete Problemlagen und zeigen auf, wo Unterstützung dringend notwendig ist. Gleichzeitig nehmen politische Entscheidungsträger:innen diese Perspektiven auf und bringen ihre Sichtweisen ein.
Auch arbeit plus Tirol Geschäftsführerin Melanie Spangler war vor Ort und unterstreicht die Bedeutung solcher Formate: "Gerade der Austausch zwischen Praxis und Politik ist zentral. Es ist wichtig, dass Entscheidungsträger:innen Einblicke in die Realität sozialer Arbeit bekommen und gemeinsam mit uns an Lösungen arbeiten. Dieser Austausch auf unterschiedlichen Ebenen schafft Verständnis, stärkt Zusammenarbeit und bildet die Grundlage für nachhaltige sozialpolitische Entwicklungen."
Ein vielfältiges Programm
Das Josefitreffen 2026 bot ein vielfältiges Programm mit fachlichen Impulsen und ausreichend Raum für Vernetzung:
- Startbuffet und informeller Austausch
bereits zu Beginn stand die persönliche Begegnung im Vordergrund – ein wichtiger Rahmen für offene Gespräche. - Begrüßung und Kurzbericht
durch Josefi-Koordinatorin Verena Steinlechner Graziadei - Themenschwerpunkt: „Zukunft ohne Armut – Tirol handelt“
- Tirol Konvent – DI Christian Stampfer (Amt der Tiroler Landesregierung)
- Beteiligungsprozess zur Bekämpfung von Wohnungs- und Obdachlosigkeit – Prof. Dr. Lukas Kerschbaumer (MCI)
- Mindestsicherung – Landesrätin Mag.a Eva Pawlata
- Diskussion und Austausch
Im Anschluss bestand die Möglichkeit, direkt mit politischen Vertreter:innen ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und Anliegen einzubringen. - Ausklang und Vernetzung
Der Nachmittag klang in informellem Rahmen aus und bot weitere Gelegenheit zur Vertiefung von Kontakten.
Gemeinsame Verantwortung für ein starkes soziales Netz
Das Josefitreffen zeigt eindrucksvoll, wie wichtig Räume für Austausch und Vernetzung sind. Nur wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen, können komplexe soziale Herausforderungen wie Armut wirksam angegangen werden.
Der Josefikreis leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des sozialen Systems in Tirol – praxisnah, dialogorientiert und mit klarem Blick nach vorne.
Für ein starkes soziales Netz – gemeinsam handeln, gemeinsam Verantwortung übernehmen.


