Im Gespräch mit Vizekanzler Andreas Babler
Aktive Arbeitsmarktpolitik wirkt

Beim sogenannten "Townhall" mit Vizekanzler Andreas Babler, das am 1. Juni 2026 im Rahmen der "Ordnen statt Spalten"-Tour der SPÖ im Treibhaus Innsbruck stattfand, nutzte Melanie Spangler, Geschäftsführerin von arbeit plus Tirol und stellvertretende Vorsitzende von arbeit plus Österreich, die Gelegenheit, die Bedeutung einer starken und verlässlich finanzierten Aktiven Arbeitsmarktpolitik in den Fokus zu rücken.
Die Veranstaltung bot Raum für den direkten Austausch über aktuelle gesellschafts- und arbeitsmarktpolitische Herausforderungen. Im Gespräch mit dem Vizekanzler standen insbesondere die Rahmenbedingungen und die budgetäre Ausstattung jener Angebote im Fokus, die Menschen beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt unterstützen.
Melanie Spangler überreichte dabei auch den aktuellen Wirkungsbericht von arbeit plus Österreich. Der Wirkungsbericht zeigt eindrucksvoll, welchen Beitrag Soziale Unternehmen für Arbeitsmarkt, Gesellschaft und Regionen leisten: Tausende Menschen erhalten jährlich Unterstützung durch Beratung, Qualifizierung und geförderte Beschäftigung. Viele von ihnen schaffen dadurch den Wiedereinstieg in den regulären Arbeitsmarkt. Gleichzeitig entstehen positive Effekte für Betriebe, Gemeinden und die öffentliche Hand.
„Jeder in Aktive Arbeitsmarktpolitik investierte Euro rechnet sich doppelt“
... betonte Melanie Spangler. Diese Investitionen stärken nicht nur die Beschäftigungschancen einzelner Menschen, sondern tragen auch zur sozialen Stabilität, zur Fachkräftesicherung und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. Gerade Menschen, die aufgrund von Langzeitarbeitslosigkeit, gesundheitlichen Einschränkungen oder anderen Benachteiligungen erschwerte Bedingungen am Arbeitsmarkt vorfinden, profitieren von den Angeboten Sozialer Unternehmen.
Soziale Unternehmen begleiten Menschen auf ihrem Weg zurück in Beschäftigung, schaffen Perspektiven und ermöglichen gesellschaftliche Teilhabe. Der Wirkungsbericht von arbeit plus macht deutlich: Aktive Arbeitsmarktpolitik ist keine Ausgabe, sondern eine Investition in die Zukunft.
Für arbeit plus Tirol ist daher klar: Damit Soziale Unternehmen ihre wichtige Arbeit weiterhin leisten können, braucht es auch künftig verlässliche Finanzierung, Planungssicherheit und politische Unterstützung.
Denn gute Arbeitsmarktpolitik schafft Chancen – für Menschen, Unternehmen und die Gesellschaft als Ganzes.


