arbeit plus Tirol begrüßt arbeitsmarktpolitisches Bekenntnis des Landes Tirol

24. Januar 2026

Sozialökonomische Betriebe als unverzichtbare Unterstützung Langzeitarbeitsloser bei der Arbeitsmarktintegration


"Die sozialökonomischen Betriebe stellen eine unverzichtbare Unterstützung für langzeitarbeitslose Personen zur Arbeitsmarktintegration dar", so Arbeitslandesrätin Astrid Mair. Deshalb beschloss die Tiroler Landesregierung auf Antrag der Arbeitslandesrätin, über 1,5 Millionen Euro an Zuschüssen für den laufenden Aufwand 2026 für insgesamt sieben sozialökonomische Betriebe für langzeitarbeitslose Personen und deren (Re-)Integration in den ersten Arbeitsmarkt bereitzustellen.


Folgende arbeit plus Tirol Mitgliedsbetriebe werden im Jahr 2026 vom Land Tirol gefördert:

  • Ho & Ruck Gebrauchtmöbel GmbH (Innsbruck)
  • Schindel & Holz gGmbH (Lienz)
  • Gwandolina gGmbH (Lienz)
  • Startup Volkshilfe GmbH, SÖB Libelle (Innsbruck) und SÖB Werkbank (Wörgl)
  • Verein Issba – Initiative zur Stärkung persönlicher, sozialer und wirtschaftlicher Stabilität am Arbeitsmarkt, SÖB Imst
  • Verein Issba – Initiative zur Stärkung persönlicher, sozialer und wirtschaftlicher Stabilität am Arbeitsmarkt, SÖB Reutte
  • Wams gGmbH (Innsbruck)


Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Presseaussendung vom 23.1.2026.


Effizienz, Steigerungen der Eigenerwirtschaftung und strukturelle Anpassungen in den Sozialen Unternehmen


arbeit plus Tirol Geschäftsführerin Melanie Spangler zu den aktuellen Entwicklungen:


"Die Förderung des Landes für die sozialökonomischen Betriebe unterstreicht die arbeitsmarktpolitische Verantwortung, die hier wahrgenommen wird, denn das Land Tirol ist ein unverzichtbarer und verlässlicher Partner in der Aktiven Arbeitsmarktpolitik.


Trotz massiven Spardrucks konnte das Budget auf dem Niveau von 2025 stabil gehalten werden - ein klares politisches Bekenntnis. Gemeinsam mit dem Hauptförderpartner, dem AMS Tirol, gelingt es daher heuer noch, die bestehenden Angebote zu erhalten.


Trotz ausbleibender Indexierung - sowohl seitens des Landes als auch des AMS Tirol - , können die Betriebe ihre Leistungen weiterhin bereitstellen und Menschen beim (Wieder-)einstieg in den Arbeitsmarkt unterstützen. Dies ist nur durch hohe Effizienz, kontinuierliche Steigerungen der Eigenerwirtschaftung sowie durch erhebliche organisatorische und personelle Anpassungen in den sozialökonomischen Betrieben möglich."


Melanie Spangler, arbeit plus Tirol Geschäftsführerin zur Förderung sozialökonomischer Betriebe 2026: