Parallelbericht zur Lage der WSK Rechte in Österreich 2025
Gemeinsam mit einer Gruppe von Nichtregierungsorganisationen hat FIAN Österreich einen zivilgesellschaftlichen Parallelbericht zur Lage der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte (WSK-Rechte) in Österreich veröffentlicht.
Der Bericht erscheint anlässlich der im Februar 2026 anstehenden Prüfung der Republik Österreich vor dem UN-WSK-Komitee in Genf.
Die im Bericht enthaltenen Analysen zahlreicher mitwirkender Organisationen zeigen: Österreich verfehlt grundlegende Verpflichtungen zur Wahrung der WSK-Rechte – mit drastischen Folgen für armutsbetroffene Menschen.
Artikel 6: Recht auf Arbeit
Sarah Nowak, Grundlagenarbeiterin von arbeit plus – Soziale Unternehmen Österreich, hat zum Parallelbericht beigesteuert und sich mit Artikel 6: Recht auf Arbeit befasst und zieht folgendes Fazit hinsichtlich Versäumnissen in Hinblick auf das Menschenrecht auf Arbeit: "Der Anstieg der langzeitbeschäftigungslosen Arbeitslosen hat vor allem strukturelle Gründe, wie die Veränderung des Arbeitskräfteangebots (…), denen politisch entgegengewirkt werden muss. Trotz steigender Arbeitslosenzahlen und struktureller Herausforderungen stieg das Budget für Aktive Arbeitsmarktpolitik jedoch nicht entsprechend – für 2026 und insbesondere 2027 sind bei vielen Projekten sogar teils drastische Kürzungen geplant."
Der Parallelbericht – ein gemeinsames Statement relevanter NGOs
Zahlreiche weitere Organisationen haben am Parallelbericht mitgearbeitet und ihn gemeinsam verfasst:
- FIAN Österreich
- Die Armutskonferenz
- BAWO Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe
- SOS Mitmensch
- Österreichischer Behindertenrat
- Bundesjugendvertretung
- Österreichischer Berufsverband der Sozialen Arbeit
- Interessensgemeinschaft pflegender Angehöriger
- pro mente Austria
- arbeit plus – Soziale Unternehmen Österreich caringeconomy.jetzt
- HeVio-Health and Violence
Hier findet ihr den Bericht © FIAN, 2025


